Am 6. September ist „Nacht der Kirchen

Die Wiesbadener Kirchen sind mystische Orte mit spannender Architektur und großartiger Atmosphäre: Am Freitag, 6. September, ab 18 Uhr öffnen sie bei der Nacht der Kirchen einen Abend lang ihre Türen und laden Besucher ein, hineinzuschauen, sich inspirieren zu lassen und sich selbst und Gott zu begegnen. Die Menschen können aus mehr als 80 Angeboten in 22 Kirchen wählen. Der Eintritt ist frei, genauso wie der Shuttlebus, der die ganze Nacht unterwegs sein wird und alle Kirchorte ansteuert.

Besucher können in diesem Jahr neben den Innenstadtkirchen auch die Kirchen rund um den 2. Ring – unter anderem die Heilig-Geist-Kirche in Biebrich, die Thomaskirche im Musikerviertel, die Matthäuskirche oder St. Kilian und  St. Michael – anschauen und Ungewöhnliches entdecken.

Wiesbaden zeigt sich in dieser Nacht durch und durch ökumenisch: Neben 17 evangelischen und katholischen Kirchen öffnen auch die Christuskirche der Baptistengemeinde, die Selbständig-Lutherische Kirche, die Russisch-orthodoxe Kirche auf dem Neroberg, die Altkatholische Friedenskirche sowie die Anglikanische Kirche ihre Tore. In allen Kirchen wird ein mit viel Fantasie und Engagement gestaltetes Programm geboten: Ob Johann Sebastian Bach oder Poetry-Slam, Cembalo oder E-Gitarre, ob Solo oder Chor, ob Vortrag oder Gespräch, ob Neoromanik oder die „kühnste Kirche Hessens“, ob Kirche und Turm, ob Abendmahl oder Wachteln und Manna. Das, was geboten wird, ist bunt, weltoffen und vielfältig.

Das ausführliche Programmheft erscheint Ende Juli und ist in allen beteiligten Kirchengemeinden erhältlich, in der Tourist-Information am Dernschen Gelände, im Haus an der Marktkirche, dem Roncalli-Haus sowie online abrufbar unter www.dekanat-wiesbaden.de.

Sonntag 15. September 2019 um 19.00 Uhr, Ev. Kirche, Burgeffstr. 5, Hochheim

Musikalische Zeitreise durch die Wiener Klassik

Werke von J. Haydn, W.A. Mozart und L. van Beethoven

Thomas Winkler, Violine, Thomas J. Scheike, Klavier und Moderation, Günter Schulz, Violoncello

Das Konzert schlägt einen Bogen über 75 Jahre Musikgeschichte, angefangen von den frühen Werken Haydn und Mozarts in den 1750er und 1760er Jahren bis zum Spätwerk Beethovens 1823.

In diesem Konzert kann man die spannende Entwicklung der klassischen Kammermusik von ihren spielerischen und bescheidenen Anfängen über Rokoko, Sturm und Drang bis zu den epochalen großen Werken der späteren Zeit. Es wechseln klassisches Klaviertrio (Violine, Violoncello und Klavier) ab mit reinen Klaviersolo-Stücken. Auch eines der berühmtesten und berührendsten Violinsonaten der Musikgeschichte wird zu hören sein: Mozarts e-Moll-Sonate, die er 1778 in Paris unter dem Eindruck des plötzlichen Todes seiner Mutter schrieb. Daneben gibt es u.a. die viel zu wenig bekannten "Kakadu-Variationen" für Klaviertrio von Beethoven zu hören, ein wahres Feuerwerk an Witz und Dramatik. Beethovens letztes Klavierstück wird aufgeführt, das in mancher Hinsicht schon die moderne Musik ankündigt.

Vom Vater der modernen Instrumentalmusik, Joseph Haydn, wird eine ganz frühe Klaviersonate zu hören sein, ein Sonatensatz aus der sogenannten Sturm-und Drang-Epoche der späten 60er und 70er Jahre des 18. Jahrhunderts sowie die Klavierfassung seiner berühmten Variationen über  "Gott erhalte, Franz den Kaiser" Variationen, welche später zur deutschen Nationalhymne wurde.

Die drei Musiker Thomas Winkler (Violine), Günter Schulz (Violoncello) und Thomas J. Scheike (Klavier) treten seit Jahren gemeinsam in dieser Formation auf. Thomas Winkler, der in der Musikschule Wiesbaden als Violinpädagoge arbeitet, ist auch der Leiter des Kammerorchesters Camerata Risonanza, in dem auch Günter Schulz mitwirkt. Thomas J. Scheike ist ja in Hochheim kein Unbekannter, unter anderem als Dirigent des Chores just4fun“, allerdings dürfte es nicht allen bekannt sein, dass er auch als klassischer Pianist tätig ist.

Vorverkauf:  In der Buchhandlung Eulenspiegel, Weiherstraße 16, Tel. 06146-4615 oder im Evangelischen Gemeindebüro, Burgeffstraße 5, Tel. 06146-2350,

Eintritt 12 €

Reservierte Karten sind spätestens eine Woche vorher abzuholen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises freuen sich auf Ihr Erscheinen.
Parkmöglichkeiten: Parkhaus Alte Malzfabrik