Rückblick Ökumenischer Pfingstgottesdienst

Der diesjährige ökumenische Pfingstgottesdienst beschäftigte sich mit dem Thema „Aufbruch“. Pfarrerin Mirjam Ambrozic bereitete ein Anspiel vor, in dem es um einen Aufbruch / Wanderung ging, zunächst ohne festgelegtes Ziel.

Es ging um Offenheit im Gegensatz zu Begrenztheit und Verschlossenheit, um Vertrauen im Gegensatz zu Misstrauen und Missgunst, …

Das Anspiel wurde durch Symbole visualisiert: Wanderschuhe, Rucksack, Kompass, Wörterbuch, Keil, Maske, Schlüsselbund …

Musikalisch unterstützte CoN-Takt unter Leitung von Uwe Odilge, der neugeistliches Liedgut passend zum Thema ausgewählt hatte.

Aufgrund des Regens an dem Morgen, wurde der Gottesdienst in die Kirche verlegt. Es gab sehr viel positives Feedback zu dem Gottesdienst, der von allen Altersgruppen gut besucht war.


Im Anschluss gab es bei Sonnenschein ein Gläschen Wein auf dem Kirchhof, so dass viele noch ein Weilchen geblieben sind und im Gespräch miteinander waren.

Rückblick Ökumenisches Friedensgebet am 9. April 2022

mit der Bitte um eine Spende für die Gemeinde St. Trinitatis in Stettin (Polen)

Tägliche Bilder von maßloser Zerstörung, Flucht, Verzweiflung und die eigene Machtlosigkeit lassen uns nicht los. Die Hilfsbereitschaft ist groß, ebenso aber auch die Verunsicherung, welche Hilfe tatsächlich gebraucht wird.

In unserer befreundeten Gemeinde St. Trinitatis in Stettin (Polen) sind aus der Ukraine geflohene Menschen untergekommen. Die kleine evangelische Diasporagemeinde hat im eigenen Gemeindezentrum Wohnmöglichkeiten geschaffen und die Ehrenamtlichen kümmern sich rührend um die Geflüchteten. Die finanziellen Mittel der Stettiner Gemeinde sind limitiert und zudem ist das eigene Kirchengebäude stark renovierungsbedürftig. Die dortige Gemeinde ist auf finanzielle Unterstützung in der Flüchtlingskrise dringend angewiesen. Eine Spende für die Gemeinde St. Trinitatis in Stettin kommt dort an, wo direkte Hilfe geleistet werden kann.

Spenden hierfür können auch über das Konto der evangelischen Kirche Hochheim
bei der Taunus-Sparkasse IBAN DE 12 5125 0000 0006 0953 05 gegen eine Spendenquittung eingezahlt werden.

Die Gemeinde in Stettin schreiben:
"Seit Ausbruch des Krieges engagiert sich unsere Gemeinde aktiv für Flüchtlinge aus der Ukraine. Am 25. Februar haben wir beschlossen, zwei Wohnungen für Kriegsflüchtlingsfamilien zur Verfügung zu stellen. Es waren Familien von Arbeitern aus der Ukraine, die bereits vor Ausbruch des Krieges in Stettin gearbeitet hatten, und am 24. Februar trafen sie die Entscheidung und Aktion, ihre Familien hierher zu bringen. Dank der Zusammenarbeit mit dem Eigentümer des Unternehmens, das Männer beschäftigt, sind alle sicher und versorgt.

Außerdem adaptierte die Gemeinde zwei Pfarrzimmer mit Bad und schuf im Flur eine Teeküche zu einer separaten Wohnung. Die gesamte Renovierung, Reinigung und Ausstattung wurde von Gemeindemitgliedern durchgeführt. Die Wohnung wurde zwei Müttern mit Kindern aus der Ukraine zur Verfügung gestellt. Dank des enormen Engagements der Gemeindemitglieder, die sich in der pfarrinternen Massenwerksgruppe „Elternreligion“ zusammengeschlossen haben, war es unter der Woche möglich: eine Waschmaschine zu kaufen und anzuschließen, ein Waschbecken zu reparieren, eine Mikrowelle zu organisieren, einen Wäschetrockner, u Fön, HDMI-Kabel, Hilfe bei der Vergabe einer PESEL-Nummer, Spielzeug, Kleidung und Einkäufe spenden. Es gibt auch einen Spender, der bereit ist, die Nebenkosten in drei Monaten zu bezahlen. Einer der Gemeindemitglieder organisierte einen Platz für Kinder in einer Schule in Śródmieście, ein anderer suchte eine Stelle für Frauen, ein anderer verschenkte einen Laptop, damit die Kinder lernen konnten, jemand anderes konfigurierte ihn. Es ist unmöglich, alles aufzulisten.

Viele Gemeindemitglieder haben sich auch entschieden, ihre Wohnungen individuell für Bedürftige zur Verfügung zu stellen.

Außerdem sammeln wir Geld, um der Ukraine zu helfen. Wir arbeiten mit dem Bund der Ukrainer in Polen zusammen, wo ein Mitglied unseres Gemeinderates seit vielen Jahren aktiv ist, und mit der orthodoxen Gemeinde in Stettin, die sich sehr für Kriegsflüchtlinge einsetzt.

Unser Gemeindebus war zweimal an der Grenze zur Ukraine: in Przemyśl und Lublin, von wo aus er Menschen abholte und in Form von Sachspenden versagte. Wir danken den Fahrern, die sich dafür entschieden haben.

Wir sind allen Helfern sehr dankbar.

We try to focus on these 4 persons. We can't change the world, but we can give some blessing to this four persons. Thank You for any Your help:

Parafia Ewangelicko-Augsburska Świętej Trójcy w Szczecinie
ul. Energetyków 8, 70-656 Szczecin

KOD SWIFT: BPKO PL PW
(PL) 40 1020 4795 0000 9602 0004 1970

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Rückblick Gottesdienst am 27. Februar 2022 zum Nachhören

Gereimte Predigt, lustiges Scherzen, das fühlt sich falsch an in meinem Herzen. Im Osten wüten seit Donnerstag ...

Abenteuerwoche August 2021 in Köfels

Klettern, Bergwandern und Baden in eiskalten Bergseen

Diesen Sommer konnte die Abenteuerfreizeit wieder in die Alpen stattfinden: Klettern, Bergwandern und Baden in eiskalten Bergseen.
In einem abgelegenen Selbstversorgerhaus am Rande einer kleinen Ortschaft, konnte die Gruppe ihr Basislager beziehen und täglich neue Abenteuer erleben.

13 Jugendliche, zwei ehrenamtliche Betreuer und eine Erlebnispädagogin verbrachten 8 Tage in Köfels im Ötztal und stellten sich unterschiedlichsten Alpinen Herausforderungen. Vertraute Wege haben ihren Reiz, sich dort zu bewegen, wo wir uns auskennen, gibt Halt und Orientierung. Doch es gibt auch die Sehnsucht nach dem Unbekannten, nach Gespannt sein auf Veränderung und neue Erfahrung. Und genau darum ging es während der Abenteuerwoche in Köfels:  Neues Erleben, den Kitzel des Unbekannten spüren, gemeinsam Gefahren zu bewältigen und lernen echte Eigenverantwortung zu entwickeln und auszuhalten. Dabei kann eine große Herausforderung auch sein, für 16 hungrige Menschen ein leckeres Abendessen zuzubereiten.

Neben tagesfüllenden Bergwanderungen auf großartige Aussichtsgipfel standen Klettersteige auf dem Programm und ein Tag war komplett dem Felsklettern gewidmet.

Die Abschlusstour am letzten Tag war dann noch ein besonderes Highlight.  Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg war das Ziel ein eiskalter Bergsee, in den alle Jugendliche unter lautes Geschrei baden gegangen sind.

Am Ende sind sich alle einig, die Tage gingen viel zu schnell vorbei und durch die tolle Gemeinschaft wurden die einzelnen Erlebnisse noch größer, tiefer und reicher.

Die Abenteuerwoche ist eine Kooperation zwischen evangelischer und städtischer Jugendarbeit, die von der Erlebnispädagogin Inge Seemann verantwortet wird. Dominik Treier und Jonas Richter, die jahrelange Erfahrung in den Bergen haben waren als ehrenamtliche Betreuer dabei und haben es somit ermöglicht, das abwechslungsreiche Programm zu gestalten und anspruchsvolle Bergtouren zu unternehmen. Die Fahrt wird auch im nächsten Sommer wieder angeboten. Der voraussichtliche Termin hierfür ist die 5. Ferienwoche der Hessischen Schulferien.

Im Schutz der Dunkelheit

Rückblick

…fand die diesjährige Sommerfreizeit der evangelischen und städtischen Jugendarbeit statt.

Fünf Tage lang wurden wilde Höhlen erkundet und dort eine ganz neue und fremde Welt entdeckt.

Ausgestattet mit hellen Kopflampen und Kleidung, die richtig schmutzig werden darf, ist eine Höhlentour ein ganz besonderes Erlebnis: Zahlreichen Versinterungen, kleine Seen und mächtige Stalagmiten gibt es dort zu bestaunen.

Vor allem gibt es aber auch ganz neue Seiten an sich selbst zu entdecken. Was traue ich mir zu? Wie groß muss ein Schlupfloch sein, damit ich es wage, mich durch zu drücken? Und wie glatt und steil darf für mich die Kletterei in der Höhle werden? Dorthin zugehen, wo es dunkel, dreckig und eng ist, ist eine besondere Herausforderung und ein gleichermaßen großes Glück, wenn man sich traut.

Neben den Höhlenabenteuern gab es auch noch genügend Zeit, um an einem wunderschönen Badesee mit großer Liegewiese den Tag ausklingen zu lassen oder die zahlreche Kletterfelsen der Umgebung aufzusuchen.

Dank der höhlenbegeisterten Teamer:innen um die Gemeindepädagogin Inge Seemann konnte das Programm so bunt und erlebnisreich durchgeführt werden.

Rückblick: Konfirmanden klettern

Ein Projekt kurz vor dem erneuten Lockdown

Am 29.Oktober kletterten die Konfirmanden und Konfirmandinnen an der Kletterwand der Mülldeponie in Wicker.

Ein Projekt, das Inge Seemann, Pauline Proske, Alexander Ditinger und Pfarrerin Mirjam Ambrozic noch kurz vor dem Lockdown erleben wollten. In zwei Kleingruppen ging es an die Wand und trotz Regen hatten alle einen riesen Spaß, besonders als es dunkel wurde und die Flutlichtanlage anging!