Felstänzer

Rückblick auf die Kletterfreizeit im Frankenjura Juni 2021

Geplant war eine Boulderfahrt nach Frankreich an die legendären Sandsteinfelsen bei Fontainebleau, aber da das Reisen ins Ausland sich noch sehr schwierig gestaltet, wurde aus der Fahrt einfach eine Kletterfreizeit im Hirschbachtal.

Fünf Tage lang hat die Gruppe verschiedene Felsen im Frankenjura aufgesucht, hat unterschiedliche Routen ausprobiert und dabei erfahren wieviel Halt ihnen der Stein gibt. Jeder einzelne war bereit Neues zu wagen, die Sicherheit des festen Standes aufzugeben und auch bereit zu scheitern.  Immer im Bewusstsein, von Freund:innen und Kletterpartner:innen, gut gehalten zu sein und sich auf sie verlassen zu können. Abends wurde viel diskutiert und sich über das Erlebte ausgetauscht. Es ist wohl die Abenteuerlust, die Herausforderung und die pure Freude an der Natur die einen Klettertag so unvergesslich machen und einen immer wieder aufbrechen lassen.  Die Liebe und der Respekt zur Natur und die Freundschaft und das Verständnis zwischen den Menschen machen das Gesamterlebnis Fels aus. Gerade nach so einer langen Zeit, in der die Kontakte stark reglementiert waren, tat die Gemeinschaft besonders gut. Immer war das verbindende Seil dabei, dass einem auch in großen Abständen deutlich spüren lässt mit seinem Partner:innen verbunden zu sein.

Die Fahrt war ein Angebot der evang. und städt. Jugendarbeit in Hochheim in Kooperation mit dem Dekanat Darmstadt Land und wurde von Inge Seemann und Jürgen Zachmann verantwortet.

... haben sich auf die Spuren großer Kletterlegenden und aktuellen Stars der Kletterszene gemacht. Was treibt Menschen in die Natur und an die Felsen?
Was waren die schönsten Momente und was hat am meisten Spaß gemacht? Die einen genießen den festen Griff im Fels, die anderen lieben die Verantwortung  zu übernehmen, ihre Freunde in schweren Routen zu sichern.

Keck (Kids erleben coole Kirche) zu Corona- Zeiten

Keck unterwegs – „. . . und Gott sah, dass es gut war“

Am 30. Mai war es wieder soweit: Das KECK-Team hatte Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren zusammen mit ihren Familien eingeladen, auf den Spuren von Gottes Schöpfung in und um Hochheim unterwegs zu sein. Zu jedem der sieben Schöpfungstage gab es eine Station, an der die Kinder mit Hilfe von Rätseln, Spielen, Bastelaktionen und Geschichten erfahren konnten, was Gott an dem jeweiligen Tag erschaffen hat. Bei bestem Ausflugswetter haben sich etliche Familien auf den Weg gemacht und alle Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache, so dass am Ende die "Laufzettel" fast alle komplett ausgefüllt waren und das Lösungswort ohne größere Mühe erraten werden konnte. Auch die Mitarbeitenden von KECK haben sich sehr über das Wiedersehen mit den "kecken" Kindern gefreut!

 

 

 

Konfirmation unter freiem Himmel am See

Pfrin. Ambrozic

Wochenende 15./16. Mai 2021 am Christsee
Ausschließlich für Konfirmand:innen und deren Angehörige

Hier kommen Sie zum YouTube Video

 
Ein einzigartiger Gottesdienst

Am vergangenen Sonntag wurden die ersten 8 der 16 Konfirmanden und Konfirmandinnen in die evangelische Gemeinschaft aufgenommen. Mit großem Bangen wegen der schlechten Wetterlage und ausgerüstet mit Regenjacken und Regenschirmen, kamen alle am Christsee in Hochheim zusammen.

Zuvor war bei der Stadt Hochheim ein Hygienekonzept eingereicht worden, mit einer festgelegten Personenzahl, Maskenpflicht und negativen Tests. So waren alle Familien erleichtert, dass die Feier in einem außergewöhnlichen Rahmen im Freien stattfinden konnte.

Am Vorabend wurde in der evangelischen Kirche unter dem Motto „Perfekt in der Unvollkommenheit“ das erste Abendmahl für die Konfirmandinnen und Konfirmanden zelebriert. Die Jugendlichen saßen zusammen mit jeweils drei ihrer Angehörigen an kleinen, schön dekorierten Tischchen. In der Mitte stand eine kleine Schüssel, die die Jugendlichen, während der Konfizeit erst mit dem Hammer zerschlagen und dann wieder zusammengeklebt hatten. Das Ritual basiert auf einem japanischen Brauch, bei dem reparierte Gegenstände mehr Wert erhalten, nachdem sie mit Kleber mit Goldstaub wieder zusammengefügt wurden. Die Risse machen die Gegenstände einzigartig. So machen auch die Jugendlichen im Leben die Erfahrung, dass sie durch Schicksalsschläge an Reife gewinnen. Durch die musikalische Umrahmung durch Selma Spangenberg (Geige) und Richard Henger (Klavier) wurde eine wundervolle Atmosphäre geschaffen.

In diesem Jahr war die Konfizeit der Jugendlichen geprägt von Zoom-Sitzungen statt persönlicher Konfi-Stunden und auch sonst mussten sie aufgrund von Corona auf vieles verzichten. Dennoch haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden zwei schöne Kletterausflüge machen können. Einer der Ausflüge führte die Gruppe in Begleitung von Inge Seemann nach Taunusstein und ein weiterer zur Kletterwand bei der Mülldeponie.

Aus diesem Grund stand der Konfirmationsgottesdienst am vergangenen Sonntag unter dem Motto „Gut gesichert“. Mit „Ich bin frei“, der Geschichte zweier Bergsteiger, die im Rahmen des Gottesdienstes verlesen wurde, wurde verdeutlicht, wie diese beiden Gipfel nur gemeinsam erklimmen können. Beim Klettern sind sie verbunden durch die richtige Ausrüstung, durch ein Seil und durch Vertrauen auf den anderen. Dieses Bild lässt sich auf unser Leben übertragen: alleine kommt man im Grunde auch im Leben nicht gut voran. Man benötigt Vertrauenspersonen, die einem Halt geben und einen stärken. Jeder braucht Menschen, auf die er sich verlassen kann. Für die Konfirmanden und Konfirmandinnen heißt das, dass auch Gott mit ihnen verbunden sein möchte. Er möchte sie halten und sichern wie ein Karabinerhaken den Bergsteiger beim Klettern. Als Erinnerung an die Feier bekamen alle Konfirmanden und Konfirmandinnen einen Karabinerhaken geschenkt.

Begleitet von einem Froschkonzert im Hintergrund wurden die Jugendlichen von Pfarrerin Mirjam Ambrozic und ihrem selbstausgewählten Konfirmationsspruch gesegnet. Im Namen des Kirchenvorstandes hieß Wolfgang Weber die Jugendlichen in der Gemeinde willkommen und lud sie ein, in Zukunft aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen. Leider fing es kurz an zu nieseln, aber wie durch ein Wunder schien nach dem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ wieder die Sonne.  Das tolle Ambiente von See und Natur wurde atmosphärisch untermalt durch zauberhaften Gesang und Gitarrenbegleitung von Anjuschka und Jonas. Die Technik wurde von Sascha König gestellt. Vor Beginn des Gottesdienstes machte Iris Schmitz Fotos von den Konfirmanden und Konfirmandinnen. Alle beteiligten Familien bedanken sich bei allen, die dieses Ereignis möglich gemacht haben, insbesondere Pfarrerin Mirjam Ambrozic und Dr. Olivia Rahmsdorf, die KV Mitglieder, sowie Familie Christ für die Bereitstellung des Geländes.

Beseelt und glücklich zogen alle Familien nach Hause, um dort die Konfirmation in kleinem Kreis zu feiern. Auch wenn diese Konfirmation durch Corona anders war, so war sie ein unvergessliches Erlebnis für alle.  

Konfirmiert wurden Leon Fink, Leonard Fleig, Yael Kümpel, Nicole Pelka, Dominik Ranz, Tiago Serrano, Milla Spangenberg und Lukas Trimpel.

                                                                 

Kerstin Fleig-Egerlandt

Ordinationsgottesdienst Pfrin. Dr. Olivia Rahmsdorf Sonntag, 9. Mai 2021

"Aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe." (Lukas 22,42b)

Artikel in der Hochheimer Zeitung

Zur Videoaufzeichnung 


Stellvertretend für den gesamten Kirchenvorstand hat der Vorsitzende Wolfgang Weber folgende Grußworte übermittelt:


Liebe Olivia,

im Namen des gesamten Kirchenvorstands gratuliere ich zu Deiner Ordination und wünsche Dir alles Gute und Gottes Segen für den neuen Abschnitt in Deinem Leben und heißen Dich herzlich willkommen.
Du hast in einem Gespräch dem Sinn nach einmal gesagt: Ordination sei in einem Punkt vergleichbar mit der Taufe. Sie werden einem nur einmal im Leben zu Teil.  
Wir freuen uns mit Dir, dass dieses einmalige Ereignis trotz aller widrigen Umstände, die seit geraumer Zeit unser Leben mitbestimmen, in diesem Rahmen gefeiert werden kann.
Wir sind glücklich darüber, dass Dich Dein Berufsweg zu uns nach Hochheim geführt hat.

Du wirkst nun schon seit fast 100 Tagen in unserer Kirchengemeinde und Dir stehen sowohl im wahrsten Sinn des Wortes als auch im übertragenen Sinn alle Türen offen.
Als Symbol hierfür überreiche ich Dir heute, gewissermaßen im Nachgang, unseren Kirchenschlüssel.

Weiterhin habe ich ein Stück eines Rebstocks für Dich im Gepäck. Ich erzähle Dir sicher nichts Neues wenn ich sage, dass es in der Bibel eine Vielzahl von Textstellen gibt, deren Inhalte sich mit Reben, Weinstöcken, Weingärtnern und Wein beschäftigen.
Auch in Hochheim rankt sich vieles um Reben und Wein. Und somit schließt sich hier der Kreis. Was liegt also näher Dir ein kleines Geschenk zu diesem Thema zu machen.
Ich halte hier ein Zertifikat in Händen und zitiere daraus:

Frau Dr. Olivia Rahmsdorf hat für den Zeitraum von fünf Jahren einen Riesling-Rebstock im Weinberg „Unterm Storchennest“ Reihe 28, Stocknummer 29 gepachtet und erhält in den nächsten fünf Jahren je eine Flasche Wein aus diesem Weinberg

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass aus der genannten fünfjährigen Pachtdauer keinesfalls darauf geschlossen werden darf, dass wir Dich nach Ablauf dieser Zeit wieder los werden wollen.
Es gibt noch viele Weinstöcke in Hochheim und so manches Feld das es zu beackern gilt.

Abschließend nochmals die besten Wünsche und Gottes Segen auf Deinem Weg.

Bildergalerie Gottesdienst und Grußworte

Vorstellungsgottesdienst 2021 am Christsee

Mit allen Wassern gewaschen

Sonntag, 2. Mai 2021 am Christsee
Ausschließlich für Konfirmand:innen und deren Angehörige

Pfrin. Ambrozic / Pfrin. Dr. Rahmsdorf
mit Taufen von Konfirmand:innen

Hier haben Sie die Möglichkeit, den Vorstellungsgottesdienst nachzulesen und die wertvollen Gedanken 
der Konfirmand:innen kennen zu lernen.

Kollekte: Für Straßenkinder e.V.


Rückblick auf den Vorstellungsgottesdienst
Die Bilder wurden aufgenommen von Marijke Muno und Pauline Proske

Bereit für die „wilden Gewässer des Lebens“

Das Symbol des Wassers und seine vielfältige Bedeutung im christlichen Glauben stand im Mittelpunkt des Vorstellunggottesdienstes der 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirche in Hochheim.

Die Corona Pandemie sorgt dafür, dass wenig so stattfinden kann, wie wir es gewohnt sind. Und so musste auch für den diesjährigen Vorstellungsgottesdienst ein anderer Rahmen gefunden werden, damit die 16 Hauptpersonen und ihre Familien überhaupt zusammen kommen konnten. Statt in der evangelischen Kirche fand die Feier unter freiem Himmel am Christsee statt. Dieser erwies sich trotz kühler Temperaturen als stimmungsvoller und feierlicher Ort, der noch dazu das Thema Wasser eindrucksvoll unterstrich. Und so saßen die Gottesdienst-Teilnehmer*innen nicht auf Kirchenbänken, sondern auf bunten Picknickdecken, und der Altar mit einem schlichten Holzkreuz stand nur wenige Meter vom Seeufer entfernt. Besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Taufe von drei der Konfirmand*innen mit Wasser aus dem Christsee.

Der Gottesdienst wurde von der Begrüßung bis zum Segen am Ende komplett von den Konfirmand*innen gestaltet. Unter der Überschrift „Mit allen Wassern gewaschen“  hatten die Jugendlichen gemeinsam eine Predigt vorbereitet, in der jede*r eine andere Bibelstelle, in der dem Wasser eine besondere Bedeutung zukommt, interpretierte. Dabei ging es um Wasser als Ursprung allen Lebens, als Kraftquelle, Hoffnung und Erlösung. Die Konfirmand*innen brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, selbst für andere zu einer stärkenden Quelle und zum Segen zu werden.

In Vorbereitung auf den Gottesdienst hatten die Konfirmand*innen kleine Flöße aus gemeinsam gesammelten Stöcken und Ästen gebaut. Diese ließen sie am Ende der Veranstaltung gemeinsam auf dem Christsee zu Wasser. Zuvor hatten sie in ihren Texten ihre Bitten und Wünsche an Gott formuliert: Er möge sie beschützen, wenn für sie bald ein neuer Lebensabschnitt beginnt und ihr Floß sich „auf die wilden Gewässer des Lebens“ begibt.

Am Ende des Gottesdienstes dankten die Pfarrerinnen Olivia Rahmsdorf und Mirjam Ambrozic „ihren“ Konfirmand*innen herzlich für die gelungene Gestaltung der Feier. Für die musikalische Umrahmung sorgte Tobias Kuhs, der mit Gesang und Gitarre ebenfalls das Thema Wasser unterstrich. Die Kollekte des Gottesdienstes geht auf Wunsch der Konfirmand*innen an Straßenkinder e.V., einen Verein, der sich um obdachlose Kinder und Jugendlich kümmert.

Nun freuen sich die 16 Jugendlichen auf ihre Konfirmationen am 16. Mai und 13. Juni, die ebenfalls am Christsee als Freiluft-Gottesdienste stattfinden werden.

02.05.2021

Isolde Debus-Spangenberg

Osterlachen

Den Tod auslachen -
das ist eine jahrhundertealte Ostertradition:
Das sogenannte "Osterlachen" geht zurück auf Paulus' spöttische Frage:
"Tod, wo ist nun dein Stachel?" (1. Kor 15,55)

Leicht fällt uns das Osterlachen in diesem Jahr nicht.
Wir hoffen aber, Ihnen mit dem nebenstehenden Video wenigstens ein kleines Schmunzeln entlocken zu können.

Frohe Ostern!


Und wer noch mal einen Blick in das eigentliche Begrüßungsvideo "Neuanfang im Lockdown" werfen mag, der findet dieses hier ...

Ostermontag

5. April 2021

Für jedes Amen ein Mäh

Hofgottesdienst mit wolligem Besuch im EVIM Seniorenzentrum

Am Ostermontag feierten die Bewohnerinnen und Bewohner des EVIM Seniorenzentrums einen Hofgottesdienest mit ungewöhnlichen Gästen. Drei Mutterschafe und vier Lämmer besuchten die Seniorinnen und Senioren zu Ostern und feierten mit ihnen einen Ostergottesdienst. Pfarrerin Olivia Rahmsdorf hatte den Langenhainer Hirten Pascal Berg samt seiner Tiere zum Gottesdienst eingeladen. Der Gottesdienst drehte sich natürlich auch inhaltlich um nicht immer ganz lammfromme Lämmer und Schafe und ihre Beziehung zum ewigen Hirten, der sich mit viel Fürsorge um jedes Einzelne seiner Tiere kümmert. Der gute Hirte, der gar selbst zum Lamm wird, um sich in seine Herde einfühlen zu können, trage so manch schwere Last mit und gehe schwierige Wege voraus, um den Weg zu ebnen.

Von den Fenstern aus freuten sich die Bewohner und Bewohnerinnen über diesen ungewöhnlichen Anblick und die schöne Musik von Karin Wolter an der Flöte und Thomas Rühle an der Gitarre.

Passend nach jedem Gebet blökte eines der Schafe das Amen.

Ostersonntag

4. April 2021

                   

Ostergottesdienst online auf  YouTube

Karfreitag

2. April 2021

 Die beiden Taizé-Lieder „Im Dunkel unserer Nacht“ und „Christus, dein Licht“ wurden eingesungen und eingespielt von Friederike Borengässer und Richard Henger.

Audioandacht  mit 
Pfrin. Ambrozic und Pfrin. Dr. Rahmsdorf

Das Technikteam

Erneut müssen die Präsenzgottesdienste wieder ausgesetzt. Die Gottesdienste werden kurzerhand online stattfinden - wir brauchen Technik und Ahnung, wie die Technik zu bedienen ist! Schnell wird klar, das ist komplex und aufwendig.

Aber es gelingt, und so kann trotz Lockdown und Abstand der Gottesdienst gefeiert werden.

DANK dem TECHNIKTEAM!

Und da darf auch mal etwas schief gehen, alle arbeiten hier ehrenamtlich und sind keine Profis auf dem Gebiet der Liveübertragungen.

DANK an das Technikteam bestehend aus:

Gunnar Kaiser

Hendrik Ruitenberg

Julian Gossler

Christian Schuster

Über Zuwachs und Unterstützung freut sich das Technikteam sehr! Es braucht immer ein Technikteam vor Ort. Wenn Du Lust und ab und an sonntags Zeit hast, melde Dich einfach im Gemeindebüro!

Rückblick: Konfirmanden klettern

Ein Projekt kurz vor dem erneuten Lockdown

Am 29.Oktober kletterten die Konfirmanden und Konfirmandinnen an der Kletterwand der Mülldeponie in Wicker.

Ein Projekt, das Inge Seemann, Pauline Proske, Alexander Ditinger und Pfarrerin Mirjam Ambrozic noch kurz vor dem Lockdown erleben wollten. In zwei Kleingruppen ging es an die Wand und trotz Regen hatten alle einen riesen Spaß, besonders als es dunkel wurde und die Flutlichtanlage anging!

Verabschiedung Pfrin. Christiane Monz-Gehring

in St. Peter und Paul - Ansprache des KV Vorsitzenden Wolfgang Weber

Artikel in der Hochheimer Zeitung ...

 

Liebe Christiane,

nach über 17 Jahren bei uns als Pfarrerin verabschieden wir Dich heute in den Ruhestand. Wir gönnen Dir die jetzt kommende Zeit, deshalb lassen wir Dich gerne ziehen. Andrerseits schwingt eine große Portion Wehmut mit, denn wir müssen von nun an auf Dich als Pfarrerin verzichten.

Du hast in diesen Hochheimer Jahren unsere Kirchengemeinde mit Deinem unermüdlichen Engagement positiv geprägt, warst den Menschen, die mit Dir Umgang hatten eine Bereicherung und hast auch über die Grenzen der Kirchengemeinde hinweg Zeichen gesetzt. Dein allzeit strukturiertes Tun war gepaart mit Offenheit und selbstkritischer Betrachtung.

Du hast alles mit voller Überzeugung und aus ganzem Herzen getan. Ich denke, wir alle konnten wahrnehmen, dass Dein Beruf für Dich auch Berufung ist.

Der Kritiker wird jetzt einwenden wollen, von einer Pfarrperson könne das erwartet werden. Das mag wohl sein. Aber auf der einen Seite der Waage liegt die Erwartung und auf der andern Seite kommt die Erfüllung dieser Erwartung zu liegen. Ich meine, Du hast die Waagschalen mindestens ins Gleichgewicht gebracht, oft hast Du die Erwartungen übererfüllt.

Alles hat seine Zeit, so auch Deine aktive Dienstzeit, die heute endet. Wenn man einen Stein ins Wasser wirft, kommt er nach einiger Zeit zur Ruhe. Die Wellen, also die Impulse, die er verursacht hat setzen sich aber weiterhin fort, stoßen irgendwo dagegen, werden in alle möglichen Richtungen reflektiert und verbreiten ihre Wirkung.

Und genauso bleiben uns am Ende des heutigen Tages viele der sichtbaren und unsichtbaren Dinge erhalten, die Du im Laufe der Jahre initiiert und mitgestaltet hast. Sichtbar wie zum Beispiel den runden Tisch Ökumene oder den Umsonstladen, unsichtbar die zahlreichen Denkanstöße die Du gegeben und den mannigfaltigen Trost den Du gespendet hast.

Wir müssen heute nicht nur Dich ziehen lassen, sondern zwangsläufig auch Deinen lieben Mann Andreas hergeben.

Lieber Andreas!

Oft, wenn Du Feierabend hattest und ihn mit Christiane hättest genießen können, kamen der Kirchenvorstand, ein Ausschuss, eine abendliche Besprechung, gewissermaßen „um die Ecke“ und haben Deine Gattin mit Beschlag belegt. Aber Du hast nicht nur geduldig gewartet, sondern warst selbst ehrenamtlich aktiv in unserer Gemeinde unterwegs. Du hast mit dafür gesorgt, dass die homepage der Kirchengemeinde ansprechend aussieht und immer aktuell ist, du warst einer der Motoren des Café Vielfalt und standst bei vielen Gemeindefesten an Töpfen und Pfannen, um nur einiges aus deinem Aktivitätsspektrum zu nennen. Für all Deinen unermüdlichen Einsatz gebührt Dir ein großes, herzliches Dankeschön! Auch diese Lücke, die Du hinterlässt gilt es jetzt zu schließen.

Liebe Christiane, du hast eben Deinen Talar abgelegt. Wie Du weißt, ist es in unserer Kirchengemeinde guter Brauch, dass Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand zuweilen mit uns Gottesdienst feiern. Und das nicht als beobachtender Gottesdienstbesucher sondern ganz vorn stehend. Hänge also Deinen Talar bitte nicht an den sprichwörtlichen Nagel, sondern verwahre ihn zu Hause immer griffbereit. Keine Sorge, bevor wir bei Dir anklopfen, gönnen wir Dir schon eine ausreichende Vakanzzeit. Aber auch ohne zu arbeiten, bist Du bei uns jederzeit willkommen.

Wir verabschieden dich heute in den Ruhestand, so der offizielle Begriff. In deinem Fall darf man keinesfalls Ruhestand mit Stillstand gleichsetzen oder verwechseln. Du hast sicher genügend Ideen, die neu erlangte Freizeit mit selbstgewählter Aktivität oder auch mal mit Ruhe zu füllen. Und solange es in deinem Umfeld noch Fahrradwege und Schwimmbäder gibt ist mir auch nicht bange um Dich.

Im Namen des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde in Hochheim wünsche ich dir eine gesegnete Zeit, verbunden mit dem Dank für Dein Wirken in den vergangenen 17-einhalb Jahren.

Der Dank der Dir gebührt ist um ein Vielfaches größer, als ich es mit meinen dürren Worten habe ausdrücken können.

DANKE!

Bildergalerie

BEFORE I DIE - BEVOR ICH STERBE

Ein ökumenisches Projekt vom 2. bis 23. Juni 2019 - Rückblick

Mit einem Gottesdienst wurde am Sonntag, 23. Juni, 18:00 Uhr auf dem Platz an der Alten Malzfabrik das dreiwöchige Projekt "Before i die" beendet. Hier einige Fotos aus der Fotodokumentation des Runden Tischs Ökumene.