Konfirmation am 26. Juni 2022

Wer zu mir kommt, den will ich nicht abweisen

Am 26. Juni 2022 wurde die zweite Gruppe der diesjährigen Konfirmand*innen von Pfarrerin Dr. Olivia Rahmsdorf eingesegnet. Bei bestem Sonnenschein rundete dieses Wochenende mit dem Abendmahlgottesdienst und der feierlichen Konfirmation die Konfirmationszeit von 14 jungen Menschen und ihren Familien ab.

Am Vorabend der Konfirmation kamen die Konfirmand*innen mit Ihren Angehörigen in der Kirche zusammen. In diesem Gottesdienst feierten die Jugendlichen ihr erstes richtige Abendmahl unter dem Jahresmotto: "Christus spricht: wer zu mir kommt, den will ich nicht abweisen". Alle durften dazu ihre Taufkerzen mitbringen und diese wurden zu Beginn feierlich von einem Paten, einer Patin oder einem anderen Familienmitglied an der Osterkerze entzündet, um an das erste Versprechen zu erinnern, dass zur Taufe vor vielen Jahren gegeben wurde. Beim Abendmahl durften zunächst die Jugendlichen als Gruppe teilnehmen, dann waren auch die Familienangehörigen herzlich eingeladen. Einige Eltern trugen gemeinsam mit Pfarrerin Rahmsdorf die Fürbitten vor und der Gottesdienst wurde mit vielen Liedern - zum Mitsingen wie auch zum Lauschen begleitet. Auch wenn der eigentliche Tag noch bevorstand, kam die feierliche Stimmung in der gut gefüllten Kirche bereits sehr gut zum Ausdruck.

Der Sonntag der Konfirmation begann zunächst mit einem letzten Gruppenfoto in festlicher Kleidung. Hier zeigte sich sehr deutlich, dass die Jugendlichen in diesem einen Jahr als Konfigruppe sowohl zusammengewachsen als auch persönlich eine große Weiterentwicklung - nicht nur in die Höhe - gemacht haben. 

Das zeigte sich auch beim feierlichen Einzug der Konfirmand*innen in die Kirche. So mancher Angehörige hatte hier noch das Bild vor Auge, wie man vor nicht alle vielen Jahren zur Taufe eben dieser Menschen zusammengekommen war. Alle 14 jungen Menschen durften in der ersten Reihe auf geschmückten Stühlen Platz nehmen. Neben dem Altar fand sich eine halb verdeckte Tür, die mit den Konfirmationssprüchen auf kleinen Hölzern bestückt war. Sie symbolisierte die Tür zum Glauben und zu Gott, die die Jugendlichen nun durch ihre Konfirmation geöffnet haben, was Pfarrerin Rahmsdorf in ihrer Ansprache der Gemeinde erklärte. Die Jugendlichen traten in kleinen Gruppen vor und bekamen einzeln den Segen von Pfarrerin Rahmsdorf. Zur Segnung der Konfirmand*innen wurde der jeweilige Spruch vorgetragen und am Ende war die Tür sichtbar. Als Erinnerung an diesem Tag und ihr gemeinsames Jahr bekamen sie ihre Urkunde und einen Schlüsselanhänger.

Der Gottesdienst wurde musikalisch stimmungsvoll begleitet von Anjuschka Uher und Jonas Becker, die die Gemeinde mit Gesang und Gitarre begleitet haben. Der Dank gilt auch den Vertreter*innen des Kirchenvorstands, die den Gottesdienst zusammen mit Pfarrerin Rahmsdorf geleitet haben. 

Zusammen mit Ihren Eltern verließen die Jugendlichen dann die Kirche, um mit ihren Angehörigen diesen besonderen Tag zu feiern.

Text von Sabine Gottwald

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Konfi-Trailer

In diesem Video stellen einige Teamer und ehemalige Konfis vor, was sie an ihrer Konfizeit besonders fanden, warum dies generell eine schöne, abenteuerreiche Zeit ist, und warum es sich in jedem Fall lohnt einmal Konfi gewesen zu sein. Die Aufnahmen entstanden Anfang Juni 2020.

Rückblick: Konfirmanden klettern

Ein Projekt kurz vor dem erneuten Lockdown

Am 29.Oktober kletterten die Konfirmanden und Konfirmandinnen an der Kletterwand der Mülldeponie in Wicker.

Ein Projekt, das Inge Seemann, Pauline Proske, Alexander Ditinger und Pfarrerin Mirjam Ambrozic noch kurz vor dem Lockdown erleben wollten. In zwei Kleingruppen ging es an die Wand und trotz Regen hatten alle einen riesen Spaß, besonders als es dunkel wurde und die Flutlichtanlage anging!

Konfirmation Gruppe II am Christsee

Pfrin. Rahmsdorf

Am vergangenen Sonntag wurde die zweite Gruppe der diesjährigen Konfirmanden und Konfirmandinnen von Pfarrerin Dr. Olivia Rahmsdorf am Christsee eingesegnet. Ihre Aufnahme in die Gemeinde wurde von Sonnenschein und quakenden Fröschen begleitet. Trotz Masken, begrenzter Personenanzahl und Abstand genossen die Konfirmanden und Konfirmandinnen den besonderen Tag.

Am Vorabend der Konfirmation versammelten sich die Acht mit ihren drei Begleitpersonen in der evangelischen Kirche, um das Abendmahl zu feiern. Dazu wurden acht kleine und schön dekorierte Tische aufgestellt. Neben Wein oder Traubensaft, Brot und der Taufkerze befand sich auch ein kleiner Teller auf jedem Tisch. Dieser Teller hatte eine wichtige Bedeutung für die Teilnehmenden, denn die Konfirmanden und Konfirmandinnen hatten ihn erst zerschlagen und dann nach einem japanischen Brauch wieder repariert. Die Scherben wurden wieder zusammengeklebt und die noch immer sichtbaren Risse mit einem Goldstift betont. Die Bedeutung dieser Art von Reparatur ist, dass Makel und Fehler jeden einzigartig machen. So lernten auch die Konfirmanden und Konfirmandinnen, dass Fehler oder Makel zu jedem Menschen dazu gehören und es darauf ankommt, wie man mit ihnen umgeht. Das alles brachte der kleine Teller zum Ausdruck. Das Abendmahl wurde mit wunderschöner Musik von Selma Spangenberg (Geige) und Richard Henger (Klavier) begleitet.

Am Tag der Konfirmation erhielten die Konfirmanden und Konfirmandinnen neben der Urkunde auch einen Karabinerhaken zum Zeichen des Zusammenhalts und als Symbol für Halt im Leben. Dieses Geschenk erinnerte auch an die abenteuerlichen Kletteraktionen während der Konfizeit.

Obwohl die Konfirmationsgruppe die meisten ihrer Treffen über Zoom veranstaltete, kreierten sie trotzdem ihr eigenes Banner zum Motto „Nicht verzichten auf …“ in der Burgeffstraße, plante und führte ihren eigenen Vorstellungsgottesdienst aus und spielte Spiele während der Zoomkonferenzen.

Nachdem die Konfirmanden und Konfirmandinnen ihren Glauben mit dem Glaubensbekenntnis bestätigt, das „Vater unser“ gemeinsam gesprochen und schließlich auf die Frage, ob sie konfirmiert werden wollen, „Ja, mit Gottes Hilfe“ geantwortet hatten, kam der Moment, auf den sie sich monatelang vorbereitet hatten: der Segen. Mit der durch die Konfizeit gewonnen Reife, Kraft und Zuneigung zu Gott ließen sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen mit Gott verbinden und starteten in einen neuen Lebensabschnitt.

Durch Gitarrenbegleitung von Jonas und Gesang von Anjuschka wurde die feierliche Stimmung nochmals unterstrichen. Die Familien und vor allem die Konfirmierten bedanken sich bei Familie Trimpel, dass sie den Christsee für dieses wunderschöne Ereignis nutzen durften. Ein großer Dank geht auch an Pfarrerin Dr. Olivia Rahmsdorf, Pfarrerin Mirjam Ambrozic sowie an den Kirchenvorstand, Inge Seemann, Sascha König für die Technik und alle anderen Helfer und Begleiter.

Von Lina Wypior (Konfirmandin)

Konfirmation unter freiem Himmel am See

Pfrin. Ambrozic

Wochenende 15./16. Mai 2021 am Christsee
Ausschließlich für Konfirmand:innen und deren Angehörige

Hier kommen Sie zum YouTube Video

 
Ein einzigartiger Gottesdienst

Am vergangenen Sonntag wurden die ersten 8 der 16 Konfirmanden und Konfirmandinnen in die evangelische Gemeinschaft aufgenommen. Mit großem Bangen wegen der schlechten Wetterlage und ausgerüstet mit Regenjacken und Regenschirmen, kamen alle am Christsee in Hochheim zusammen.

Zuvor war bei der Stadt Hochheim ein Hygienekonzept eingereicht worden, mit einer festgelegten Personenzahl, Maskenpflicht und negativen Tests. So waren alle Familien erleichtert, dass die Feier in einem außergewöhnlichen Rahmen im Freien stattfinden konnte.

Am Vorabend wurde in der evangelischen Kirche unter dem Motto „Perfekt in der Unvollkommenheit“ das erste Abendmahl für die Konfirmandinnen und Konfirmanden zelebriert. Die Jugendlichen saßen zusammen mit jeweils drei ihrer Angehörigen an kleinen, schön dekorierten Tischchen. In der Mitte stand eine kleine Schüssel, die die Jugendlichen, während der Konfizeit erst mit dem Hammer zerschlagen und dann wieder zusammengeklebt hatten. Das Ritual basiert auf einem japanischen Brauch, bei dem reparierte Gegenstände mehr Wert erhalten, nachdem sie mit Kleber mit Goldstaub wieder zusammengefügt wurden. Die Risse machen die Gegenstände einzigartig. So machen auch die Jugendlichen im Leben die Erfahrung, dass sie durch Schicksalsschläge an Reife gewinnen. Durch die musikalische Umrahmung durch Selma Spangenberg (Geige) und Richard Henger (Klavier) wurde eine wundervolle Atmosphäre geschaffen.

In diesem Jahr war die Konfizeit der Jugendlichen geprägt von Zoom-Sitzungen statt persönlicher Konfi-Stunden und auch sonst mussten sie aufgrund von Corona auf vieles verzichten. Dennoch haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden zwei schöne Kletterausflüge machen können. Einer der Ausflüge führte die Gruppe in Begleitung von Inge Seemann nach Taunusstein und ein weiterer zur Kletterwand bei der Mülldeponie.

Aus diesem Grund stand der Konfirmationsgottesdienst am vergangenen Sonntag unter dem Motto „Gut gesichert“. Mit „Ich bin frei“, der Geschichte zweier Bergsteiger, die im Rahmen des Gottesdienstes verlesen wurde, wurde verdeutlicht, wie diese beiden Gipfel nur gemeinsam erklimmen können. Beim Klettern sind sie verbunden durch die richtige Ausrüstung, durch ein Seil und durch Vertrauen auf den anderen. Dieses Bild lässt sich auf unser Leben übertragen: alleine kommt man im Grunde auch im Leben nicht gut voran. Man benötigt Vertrauenspersonen, die einem Halt geben und einen stärken. Jeder braucht Menschen, auf die er sich verlassen kann. Für die Konfirmanden und Konfirmandinnen heißt das, dass auch Gott mit ihnen verbunden sein möchte. Er möchte sie halten und sichern wie ein Karabinerhaken den Bergsteiger beim Klettern. Als Erinnerung an die Feier bekamen alle Konfirmanden und Konfirmandinnen einen Karabinerhaken geschenkt.

Begleitet von einem Froschkonzert im Hintergrund wurden die Jugendlichen von Pfarrerin Mirjam Ambrozic und ihrem selbstausgewählten Konfirmationsspruch gesegnet. Im Namen des Kirchenvorstandes hieß Wolfgang Weber die Jugendlichen in der Gemeinde willkommen und lud sie ein, in Zukunft aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen. Leider fing es kurz an zu nieseln, aber wie durch ein Wunder schien nach dem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ wieder die Sonne.  Das tolle Ambiente von See und Natur wurde atmosphärisch untermalt durch zauberhaften Gesang und Gitarrenbegleitung von Anjuschka und Jonas. Die Technik wurde von Sascha König gestellt. Vor Beginn des Gottesdienstes machte Iris Schmitz Fotos von den Konfirmanden und Konfirmandinnen. Alle beteiligten Familien bedanken sich bei allen, die dieses Ereignis möglich gemacht haben, insbesondere Pfarrerin Mirjam Ambrozic und Dr. Olivia Rahmsdorf, die KV Mitglieder, sowie Familie Christ für die Bereitstellung des Geländes.

Beseelt und glücklich zogen alle Familien nach Hause, um dort die Konfirmation in kleinem Kreis zu feiern. Auch wenn diese Konfirmation durch Corona anders war, so war sie ein unvergessliches Erlebnis für alle.  

Konfirmiert wurden Leon Fink, Leonard Fleig, Yael Kümpel, Nicole Pelka, Dominik Ranz, Tiago Serrano, Milla Spangenberg und Lukas Trimpel.

                                                                 

Kerstin Fleig-Egerlandt