Konfirmationssprüche

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Erfolgreiche Backaktion: Konfis backen BROT FÜR DIE WELT

Eine Konfirmandengruppe der Ev. Kirchengemeinde Hochheim hat sich an der diesjährigen bundesweiten Aktion:

„5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ beteiligt.

Dies wurde wieder möglich, weil auch in diesem Jahr die Bäckerei Preis großzügig ihre Backstube der Konfirmandengruppe zum Backen geöffnet und die Zutaten gespendet hat.

Diese bundesweite Aktion wird von allen Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks getragen.

Die Konfirmandengruppe mit Pfrin. Monz-Gehring konnte unter Anleitung von Herrn Laun-Pavlowsky und Herrn Hartmann am Samstag-Nachmittag vor dem Ev. Gemeindefest über 130 Brote backen und am Gemeindefest-Sonntag erfolgreich verkaufen. Der Reinerlös von über 600 € kommt Kinder- und Jugendbildungsprojekten von BROT FÜR DIE WELT in Indien, El Salvador und Äthiopien zugute.

Die Ev. Kirchengemeinde Hochheim dankt der Bäckerei Preis, den engagierten KonfirmandInnen und allen, die am Gemeindefest ein köstliches Brot gekauft haben!

Konfirmandenarbeit

Rahmenkonzept Konfirmandenarbeit

(hier auch als pdf-Datei herunterladbar)

Vorwort

Die Konfirmandenarbeit ist ein Schwerpunkt der evangelischen Kirchengemeinde Hochheim.
Das ergibt sich schon aus der konstant hohen Anzahl von Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Gemäß der Verwaltungsverordnung für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden der EKHN vom Juli 2016 hat der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hochheim am   26. April 2017 folgendes Rahmenkonzept beschlossen:

Herausforderungen

Die heutige Konfirmandenarbeit steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Als besonders relevant erachten wir folgende Themen:

1) Tradition und Gegenwart – „Christlicher Glaube, von gestern und doch für heute?“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit begleiten und unterrichten, sind herausgefordert

  • den Jugendlichen grundlegende Glaubensinhalte verständlich zu machen
  • die Jugendlichen mit Menschen in Kontakt zu bringen, an denen sie spüren können, dass diese Tradition für deren Gegenwart wichtig ist
  • die Jugendlichen erleben zu lassen, dass Glauben ein nie abgeschlossener Prozess ist und dass Traditionen zwar bleiben, sich die eigene Weise zu glauben im Wandel des Lebens aber verändert
  • sowohl als Lehrende und auch als offene Gesprächspartner/in für die Jugendlichen da zu sein
  • zu vermitteln, dass der christliche Glaube auch nach der Konfirmation ihr Leben begleiten kann

2) Gottesdienst – „Wie kann Gottesdienst für Jugendliche attraktiv sein?“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit begleiten und unterrichten, sind herausgefordert

  • die Jugendlichen mit der gottesdienstlichen Liturgie vertraut zu machen, dass sie sich an liturgischen Abläufen (Vater Unser, Glaubensbekenntnis, liturgische Gesänge) aktiv beteiligen können und Handlungssicherheit gewinnen
  • die Jugendlichen mit dem Kirchenraum vertraut zu machen und ihnen diesen als sakralen Raum nahezubringen
  • eine Atmosphäre zu schaffen:
  • in der sich die Jugendlichen im Gottesdienst als willkommen erleben und sich wohlfühlen können
  • in der sich die Jugendlichen emotional und spirituell beteiligen können und sich gemeint und angesprochen fühlen
  • so dass sie sich als Teil der ganzen Gottesdienstgemeinde verstehen können
  • die Jugendlichen zu motivieren, gestaltend in Gottesdienstfeiern mitzuwirken

 

3) Lebensrelevanz – „in der Konfirmandenzeit geht es um mich, ich bin gemeint“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit unterrichten und begleiten, sind herausgefordert

  • die Jugendlichen unter Berücksichtigung der Lebenssituation jedes Einzelnen an den christlichen Glauben heranzuführen
  • den Jugendlichen Raum zu geben für ihr sehr offenes religiöses Welt- und Lebensverständnis, das sich häufig wie eine Patchwork-Religion zeigt, und alle ihre Zweifel ernst zu nehmen
  • den Jugendlichen Entwicklungsmöglichkeiten für ihre religiösen Vorstellungen anzubieten
  • den Jugendlichen zu helfen, auskunftsfähig über den christlichen Glauben zu werden
  • sich den Jugendlichen als GesprächspartnerIn anzubieten, um entdecken zu können, wie sich christlicher Glaube auf das alltägliche Leben und jedes Entscheiden und Tun auswirkt und in die Gestaltung von Beziehungen hineinwirkt

 

4) Nachhaltigkeit – „Und was bleibt von der Konfirmandenzeit?“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit begleiten und unterrichten, sind herausgefordert

  • die Jugendlichen zu ermutigen, sich auch nach der Konfirmandenzeit einen Platz in der Gemeinde zu suchen und sich weiterhin als Teil der Gemeinde zu verstehen
  • den Jugendlichen die Kirchengemeinde als einen Ort des gemeinschaftlichen Lebens zu erkennen zu geben, an den man zu jeder Zeit und auch in kommenden Wohnorten zurückkehren kann
  • die Jugendlichen erfahren zu lassen, dass Menschen aus verschiedenen sozialen Milieus und verschiedenen Altersstufen in einer Kirchengemeinde zusammen beheimatet sind
  • die Jugendlichen Einblick gewinnen zu lassen, dass Gemeinde ein Ort ist, an dem man ehrenamtlich gestaltend mitwirken kann, und sie dafür mit Menschen zusammentreffen zu lassen, die im Gemeinwesen etwas bewegen wollen

Ziele
Am Ende ihrer Konfirmandenzeit sollen die Konfirmandinnen und Konfirmanden sagen können:

  1. Ich sage „Ja“ zum Glauben und zu meiner Taufe
    1. Ich habe erfahren, wie wichtig Gemeinschaft für meinen Glauben ist und wie sie sich auf der von Jesus gestifteten Gemeinschaft gründet.
    2. Ich weiß, auf welchen Grundlagen der christliche Glaube beruht.
    3. Ich habe mir über meinen christlichen Glauben (an Gott und wer Jesus für mich ist) Gedanken gemacht und darüber, was der Glaube für mich bedeutet.
    4. Ich verstehe, was meine Taufe bedeutet.
  1. Ich bin Teil der Gemeinde
    1. Ich habe Aufbau und Einrichtungen meiner Gemeinde kennengelernt.
    2. Ich kann den Gottesdienst in seinem Ablauf mitfeiern.
    3. Ich habe das Abendmahl als Gemeinschaft stiftendes Ereignis kennengelernt.
    4. Ich habe meine Konfirmandengruppe als wertschätzende Gemeinschaft erlebt, in der alle ihren Platz finden.
    5. Ich habe in meiner Gemeinde ökumenische Arbeit erlebt, die mir die Augen für die weltweite Verbundenheit der Christen geöffnet hat.
    6. Ich habe Menschen in meiner Kirchengemeinde erlebt, die sich für eine tolerante und wertschätzende Begegnung mit Menschen anderer Konfession, Religion und Nationalität einsetzen.
  2. Ich werde gestärkt durch Gott
    1. Ich habe ausprobiert, wo und wie ich Gott begegnen kann, und etwas für mich dabei gefunden.
    2. Ich habe ein Gespür dafür entwickelt, dass ich ein Kind Gottes bin, und Gott mich so annimmt, wie ich bin.
    3. Ich habe erlebt, dass Beten stärkend sein kann.
    4. Ich habe Gottesdienste und Andachten mitgefeiert und andere Formen des geistlichen Lebens erlebt und darin etwas von Gottes Zuwendung für mich entdecken können.
    5. In meinem Konfirmationsgottesdienst will ich Gottes Segen erleben.

Zur praktischen Organisation der Konfirmandenarbeit

  1. Die getauften Jugendlichen des betreffenden Jahrgangs bekommen um Ostern die Einladung zum Konfirmationskurs. Um auch bisher nicht getaufte Jugendliche anzusprechen, wird die Einladung auch über Presse und Homepage veröffentlicht.
    Eine Einladung geht auch ins Antoniushaus zur Weitergabe dort.
    Die Jugendlichen, die sich anmelden, sind in der Regel zwischen 12 und 13 Jahren alt.
  2. Vor Beginn der Konfirmandenzeit findet ein Abend zur Information der Eltern und ein Schnuppernachmittag für die interessierten Jugendlichen statt.
  3. Die Konfi-Kurse starten nach den Konfirmationen des Vorjahrgangs und enden mit der Konfirmation. Die Konfirmationen liegen in der Regel zwischen Ostern und Pfingsten.
  4. Zu Beginn der Konfirmandenzeit werden die neuen Konfirmandengruppen mit einem Gottesdienst begrüßt.
  5. Die Gruppengröße soll die Anzahl von 16 nicht überschreiten.
  6. Die Konfi-Kurse finden regelmäßig dienstags bzw. donnerstags am Nachmittag statt.
    Einzelne Projekttage und Wochenendveranstaltungen sind während der Konfi-Zeit vorgesehen.
  7. Der Konfirmandengruppen werden von beiden Pfarrerinnen betreut.
    Konfi-TeamerInnen wirken bei der Durchführung der Konfi-Kurse mit, ebenso die Gemeindepädagogin.
  8. Alle KonfirmandInnen arbeiten mit dem Konfi-Pass, der für jeden Jahrgang aktualisiert wird. Die Erledigung der Pflichtaufgaben des Konfi-Passes ist Voraussetzung für die Konfirmation.
  9. Im Verlauf der Konfirmandenzeit finden in der Regel 3 Elternabende statt.
  10. Es findet mindestens eine Konfirmandenfahrt statt.
  11. Einige Wochen vor der Konfirmation feiern die Konfirmandengruppen ihren
    Vorstellungsgottesdienst.
  12. Die Abendmahlsfeier findet am Vorabend des Konfirmationssonntags statt.
  13. Soweit möglich beteiligen sich die Konfirmandengruppen an den Veranstaltungen des Stadtjugendpfarramtes Wiesbaden.
  14. Im Jahr nach der Konfirmation werden die Konfirmierten zu einzelnen Treffen und besonderen Aktivitäten in der Gemeinde von der Gemeindepädagogin und/oder den Pfarrerinnen eingelade
  15. Ab dem zweiten Jahr nach der Konfirmation können die Konfirmierten als TeamerInnen in der Konfirmandenarbeit mitwirken. Sie werden von der Gemeindepädagogin ausgebildet und fortlaufend begleitet.

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