Jugendarbeit der Ev. Kirche

gemeinsam mit der Stadt Hochheim

Jugendarbeit - Ferienangebot

Drüber und Drunter

…ging es in der Höhlenwoche in der Hersbrucker Schweiz zu.  14 Jugendliche mit ihren Betreuer*innen haben fünf Tage lang wilde Höhlen in einem der größten Karstgebiete Deutschlands erforscht.  Ausgestattet mit hellen Kopflampen und Kleidung, die man richtig verschmutzen darf, ist eine Höhlentour ein ganz besonderes Erlebnis, bei dem es viel zu entdecken gibt. Neben den zahlreichen Versinterungen im Erdinneren, gilt es vor allem auch neue Seiten an sich selbst zu entdecken. Was traue ich mir zu? Wie groß muss ein Schlupfloch sein, damit ich es wage, mich durch zu drücken? Und wie glatt und steil darf für mich die Kletterei in der Höhle werden?

Dorthin zu gehen, wo es dunkel, dreckig und eng ist, ist eine besondere Herausforderung und ein gleichermaßen großes Glück, wenn man es sich traut.  An einem Abend zog die Gruppe dann sogar  mit Isomatten, Schlafsäcken und Gaskochern bepackt in den Wald, um die Nacht in einer Höhle zu biwakieren. Und im Schutz der Höhle und eng aneinander gekuschelt, schlief es sich dann hier so gut, dass es  fast Mittag war, bis alle aus ihren Schlafsäcke wieder rausgekrochen kamen.

Die übrigen Nächte war die Gruppe in einem gemütlichen Naturfreundehaus in Pommelsbrunn untergebracht, das als Ausgangspunkt zahlreicher Aktivitäten diente. Nur wenige Minuten entfernt lag ein wunderschöner Badesee mit großer Liegewiese, den alle Jugendlichen und ihre Betreuer nutzen um sich nach den Ausflügen abzukühlen.  Neben den Höhlenerkundungen und dem Baden stand auch noch ein Klettersteig auf dem Programm.

Die Freizeit war ein Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Hochheim von Mirjam Ambrozic und Inge Seemann und konnte dank der ehrenamtlichen Mitarbeit von Louisa Munck und Richard Gertig und Pauline Proske  umgesetzt werden.

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Natur erleben in der Rhön

Eine Kletterfreizeit an der Steinwand

Gemeinsam mit Jugendlichen aus Langen verbrachten 9 Jugendliche mit ihren Betreuern drei erlebnisreiche Tage an der Steinwand. Auf einer großen Wiese, nur wenige Minuten von der Steinwand entfernt, wurden die Schlafzelte und der Gruppenpavillon aufgeschlagen.  Von dort aus starteten die verschiedenen Aktionen rund um das Thema Mut und Vertrauen. Einige Jugendliche wanderten zur Milseburg, andere bauten unter fachlicher Anleitung eine Seilrutsche und der Großteil der Gruppe verbrachte seine Zeit direkt am Felsen. Gegenseitiges Vertrauen und Mut in sein eigenes Können war bei allen Aktionen unerlässlich und auch am Abend beim Lagerfeuer noch ein Thema. 

Wie fühlt es sich an, wenn einem das Vertrauen entgegen gebracht wird einen Menschen zu sichern? Er sich zu 100 Prozent auf mich verlassen muss und im Falle eines Sturzes, ich ihn halte? Gegenseitiges Vertrauen können einen weit hinauf bringen, aber auch Ängste zulassen und sie aussprechen können, ist eine Fähigkeit, die an diesen Tagen trainiert wurde.

Die Fahrt war ein Angebot der evang. und städt. Jugendarbeit in Hochheim in Kooperation mit der  evang. Kirchengemeinde Langen und wurde von den Gemeindepädagoginnen Inge Seemann und Nadja Heep verantwortet. Dominik Treier war als ehrenamtlicher Betreuer dabei und hat den Jugendlichen geholfen, unvergessliche Abenteuer am Felsen zu erleben.